Samstag, 5. Oktober 2013

Unnennbare Dinge

Viele wollten es in Worte fassen.
In schöne Worte.

Sie wollten in Worte fassen, was nicht in Sätzen nicht gefangen werden kann.
Andere wollten es in ihrer Musik erschaffen, obwohl es schon lange ist und doch immer wieder neu entsteht.
Haben es nicht schon viele beschrieben, als Mischung, als Verlangen aus dem tiefe der menschlichen Seele? Aber ist es das den? Die Biologie schreibt es dem Gehirn zu, die Philosophie dem Herzen. Der grobe, ungeformte Mensch, definiert es als Gefühl, als Lust und Laune.
Es ist doch bekannt! Etwas bekanntes unbekanntes? Im Nebel verhüllt obwohl doch der Himmel klar?
Wir wissen es nicht, werden es vielleicht nie wissen, doch tun wir es nicht nur mit Gehirn und Seele. Wir tun es mit dem ganzen Körper, mit all unserer Macht, wir vollbringen unnennbare Dinge.


Ein seltsames Wort ist es mit dem es umschrieben wird, diese "Liebe". 

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Auf den Wellen des Lebens

Du bist dein Leben.
Du bist ein Schiff, welches im Meer deiner Gedanken treibt.

Vielleicht bist du nicht der Wind in den Segeln, aber du kennst den Weg, du hast das Steuerrad in der Hand. Im festem Nebel um dir, treiben weitere Schiffe, kleine, große, manche sichtbar und ganz nah, andere dicht vom Nebel verschlossen. Einige dieser Schiffe werden untergehen, andere im Nebel verschwinden, aber du bleibst auf Kurs. Umdrehen ist unmöglich für ein Schiff, wenn es den Wind nicht verlieren möchte. Suchen im Nebel ist unnötig, denn die Schiffe die wiedergefunden werden wollen, tauchen von selbst wieder auf.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Ein Bild. Meine Welt.

Aufgrund mehrer Tätigkeiten kann ich heute leider weder Text noch kurz Geschichte schreiben, es tut mir Leid. Ich habe jedoch Zeit gefunden euch dieses Bild zusammenzustellen. Denkt darüber nach. Fühlt es in euch.




Als mir mein Vater sagte, es sei eine grausame Welt, glaubte ich ihm kein Wort.

Dienstag, 1. Oktober 2013

An meinen Freund, die Einsamkeit.

Ich lernte ihn vor viele Jahren kennen. Als ich noch ein kleiner Junge war. Damals, erst als ich ihn kennengelernt hatte, war es ein seltsames Gefühl. Ich mochte ihn nicht, aber er blieb an meiner Seite, egal wohin ich ging.
Erst als ich älter wurde, empfand ich seine Anwesenheit als angenehm, ja ich freute mich sogar ihn zu haben. So verbrachte ich viel Zeit mit ihm, es wurde nie langweilig mit ihm zu reden. 
Natürlich war er mein bester Freund, keiner kannte mich sogut wie er, keiner war mir so nahe. Es gab natürlich andere Freunde, aber meist ging ich ihnen aus dem Weg um mehr Zeit mit ihm verbringen zu können, so sehr hatte er meine Seele, mein tiefstes ich geprägt.
Doch er starb. Er erstickte am Stress des Lebens. Verbrannt an dem Feuer, welches den Hass in uns nähert. Seine Asche vom Winde des Flüsterns über Geheimnisse der anderen vertrage.
Ich trauerte ihm nicht nach, meinem Freund, meinem Bruder. Denn ich selbst hatte vergessen zu schätzen und ihn zu achten. So habe ich meinen engsten vertrauten verloren, ohne zu wissen, dass ich ihn immer noch suche. In jeder Sekunde zwischen all den Aufgaben und Herausforderungen schreie ich seinen Namen in den Lärm um mich. 
Aber hört mich nicht, will nicht gehört werden.